|
Eine vernünftige Segelpflege sorgt dafür, dass sie lange Zeit Freude an ihren neuen Oleu-Segeln haben. Mit ein wenig Zeit und ein paar Handgriffen können sie Schäden vermeiden und die Leistungsfähigkeit ihrer für lange Zeit erhalten!
Es ist ganz egal ob sie Fahrten- oder Regattasegler sind. Segelpflege beginnt schon vor der Saison mit dem Vorbereiten des Bootes, geht über die Benutzung und Behandlung der Segelgarderobe über die Saison und endet bei der richtigen Einlagerung zum Winter.
Vermeiden sie flattern:
Der einfachste Weg seine Segel zu schonen ist es Flattern oder Schlagen im Wind zu vermeiden. Ein flatterndes Achterliek oder ein schlagendes Segel sorgt für eine schnelle Ermüdung des Segeltuches. Dies gilt genauso für Regattasegel, wie auch für ein paar Jahre alte Fahrtensegel. Daher sollte alles getan werden um ein Flattern oder Schlagen zu vermeiden! Besonders bei Foliensegeln kann dies schon nach ein paar Stunden zu Schäden führen.
Es gibt ein paar einfache Punkte mit denen diese Schäden verringert werden können.
Motoren sie beim Segelsetzen nicht mit "Vollgas" gegen den Wind an, sondern halten sie den Bug mit möglichst geringer Fahrt im Wind.
Verkleinern sie rechtzeitig die Segelfläche, damit ihr Großsegel nicht unnötig im Wind schlägt.
Sorgen sie dafür das die Trimmleine im Achterliek immer soweit angesetzt ist, dass das Achterliek nicht flattert.
Zuviel Wind vermeiden:
Einer der schnellsten Wege ein Segel zu zerstören ist es das Segel bei größeren Windstärken zu segeln als der Wind für den dieses Segel gebaut wurde! Auch um die beste Leistung mit ihren Oleu-Segeln erreichen, sollten die Segel nur in dem Windbereich gesegelt werden für den sie auch designed und gebaut wurden.
Vermeiden Sir Scheuerstellen:
Rauhe Oberflächen und scharfe Kannten gehören mit zu den Feinden Feinden der Segel. Je mehr das Segel an Teilen des Bootes scheuert desto schneller werden sich Schadstellen zeigen. Daher achten sie darauf das z.B. Salinge, Relingsstützen, Splinte abgeklebt odee mit einem Schutz versehen werden. Ziehen sie ihre Segel nicht über den Anti-Rutsch Belag des Decks oder über den Steg. An Stellen wo sich ein Scheuern nicht vermeiden lässt, wie an Backstagen oder Salingen, sollte darauf geachtet werden dieses auf ein Minimum zu reduzieren. Dies ist besonders wichtig bei leichten Segeln wie Spinnaker oder Blister. Kontrollieren sie hier besonders sorgfältig ob alle scharfen Beschläge und Splinte angeklebt sind. Denken sie hier auch an Beschläge auf der Vorderseite des Mastes oder auf dem Vorschiff.
Schutz vor der Sonne:
Direktes Sonnenlicht schädigt ein Segel mehr als man glauben will. Die UV-Strahlung kann den Fasern ,des Segeltuches, einen Großteil ihrer Bruchlast nehmen. Daher sollten unbenutze Segel schnellst möglich aufgerollt oder weggestaut werden. Rollgenuas sollten immer einen UV-Schutz im Achter- und Unterliek aufgenäht haben oder mit einem Schutzschlauch geschütz werden. Wenn ihr Großsegel auf dem Baum gefaltet wird benutzen sie immer eine Baumpersenning.
Trocken und gefaltet:
Segel sollten, wenn sie länger nicht benutzt werden, trocken und locker gefaltet gelagert werden. Fallten sie die Segel möglichst nicht immer in den selben Falten, sonst enstehen hier starke Knicke die sich nicht mehr aus dem Segel "ausschütteln" lassen. Salzfrei sollten die Segel auch sein. Salzkristalle beschädigen die Fasern und ziehen weitere Feuchtigkeit aus der Luft. Spinnaker sollten locker in ihren Sack oder in den Bergeschlach gelagert werden. Spinnaker aus dunklen Farbe können bei feuchter Lagerung ausbleichen. Feuchtigkeit kann genauso zu Korrosion an Beschlägen und zu Schimmelbildung führen. Für kleinere Segel ist es meist der beste Weg diese aufgerollt aufzubewahren.
|